Tag: 3. März 2016

BESSER MIT DEN RICHTIGEN MENSCHEN DURCH DEN REGEN LAUFEN, ALS MIT DEN FALSCHEN IN DER SONNE LIEGEN.

Die letzten zwei Tage in Hoi An kamen einem vor wie Ying Yang. In Vietnam entspricht das dem Bild eines Phoenix stehend auf einer Schildkröte und findet man oft als Steinskulptur in oder vor Tempeln wieder. Die Schildkröte steht für ein langes Leben und der Phoenix für Freiheit.

TAG DER SCHILDKRÖTE

Alles ist bewölkt und grau. Alles ist feucht und in einem Regenkleid versteckt. Ein Ausflug nach My Son wird zu einer düster romantischen Zeitreise in die Vergangenheit. Die alten Steine, welche ohne Beton zu einem heilige Bauwerk gestapelt wurden und in denen früher heimische Rituale durchgeführt wurden. Inmitten dieser Ruinen und des umliegenden Dschungels, welche wir spüren und hören können, verweilen wir bis die Naturdusche vorbeizieht, bevor wir in unser Hotel zurückfahren und es uns warm und gemütlich machen.

TAG DES PHOENIX

Die Sonne scheint schon früh. Alles ist warm und wir voller Vorfreude auf die Altstadt. Zu Fuß und per Rikscha erkunden wir die kleinen Straßen. Wir bummeln durch die kleinen Shops mit ihren North-„Fake“ Jacken und maßgeschneiderten Kleidungsstücken. Wir stöbern durch Kunstläden, bis wir ein Mitbringsel als Erinnerung finden und genießen anschließend leckere kulinarische Speisen des Landes in einem Street Food Restaurant. Wir treffen einen jungen Australier, der einem örtlichen vietnamesischen Künstler Geld für dessen Kunststunden zahlt um sich selber in dessen Atelier zu verwirklichen und erwischen uns beim Gedanken, dies am liebsten auch zu tun und noch ein paar Tage hier zu verweilen. Zum Abschluss dieses Tages geht es nochmal zum Sonne tanken an den Pool und zur Wellness Vietnamese Massage. Wir sind entspannt, in Vietnam angekommen und glücklich.